Diese Seite unterstützt deinen Browser nur begrenzt. Wir empfehlen dir, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.

Warenkorb 0

Herzlichen Glückwunsch! Du sparst €4,90 mit kostenfreiem Versand! Dir fehlen €70 zum kostenlosen Versand.
Sorry, sieht so aus, als hätten wir nicht genug von diesem Produkt.

Kombinieren mit
Rabattcode
Zwischensumme Kostenlos
Versand, Mehrwertsteuer und Rabattcodes werden an der Kasse berechnet

Dein Warenkorb ist derzeit leer.

Unforced Average

Im Tennis-Merch wird auf Sicherheit gespielt – deshalb fehlen die Winner.

Tennis ist zurück – die Courts sind voll, und kleine Brands wie globale Player bringen neue Kollektionen auf den Markt. Es gibt so viel Tennis-Output wie lange nicht mehr.

Und doch bleibt ein Gefühl: Die echten Highlights fehlen, die ikonischen Pieces, die man on- und off-court tragen möchte. Die Produkte, die Funktionskleidung zu einem echten Tennis-Outfit machen oder das T-Shirt, das dir im Alltag die subtile Anerkennung durch ein kleines Zunicken anderer Tennisspieler schenkt.

Aktuell bewegt sich vieles in zwei klaren Richtungen. Auf der einen Seite der „Sporty & Rich“-Kosmos: Mit viel Weiß und gedeckte Farben, gerne die klassischen Creme-Grün-Kombi mit Text in Serifenschriften. Ein Hauch Nostalgie, kombiniert mit der Ästhetik eines Country-Clubs. Der imaginäre Clubname darf natürlich in keinem Design fehlen. Ein stilvoller Look, perfekt für Lifestyle-Fotos auf Instagram und Pinterest. Ein ästhetisches Konzept, das funktioniert und gerade deshalb sich leider viel zu oft selbst zitiert.

Auf der anderen Seite stehen die großen Performance-Brands wie Nike oder ON. Hier geht es um Innovation, Bewegung und Funktion. Technische Materialien, klare Linien, gerne akzentuiert durch Neonfarben. Produkte, die auf dem Court überzeugen. Doch was dort funktioniert, findet nicht immer den Weg in den Alltag. Dabei war genau diese Verbindung früher ein Teil der Faszination. Die Fits von Agassi, Björn Borg und Co. waren auch im Lifestyle relevant – Tennis-Sneaker und Tennis T-Shirts waren Teil der Popkultur.

Und schon schwelgt man wieder in Nostalgie. Kein Wunder, dass Vintage-Tennis-Merch gerade einen echten Boom erlebt. In Secondhand- und Vintage-Stores gehen alte Pieces teilweise für deutlich mehr als ihren ursprünglichen Preis weg. Bunte Tennis-Graphic-Tees, 90er-Jahre-US-Open-Merch, Sergio-Tacchini-Tracksuits oder alles aus der Agassi-Ära – vieles ist sofort verkauft. Advantage Vintage! Der Sicherheitsansatz zeigt sich auch im aktuellen Tennis Turnier-Merch. Mit etwas Glück findet man einzelne besondere Pieces bei den Grand Slams, insbesondere wenn große Lizenznehmer wie Ralph Lauren oder New Balance involviert sind. Der Großteil bleibt jedoch vertraut: viel Logo, bewährte Templates und sehr basic Fits.

Aber warum erscheint Vintage-Merch so besonders, während Neues oft ähnlich wirkt? Eine Erklärung ist es, dass sich Designer und Künstler früher unabhängig voneinander mit Themen auseinander setzen und auf ihre eigenen, oft analogen Inspirationsquellen zurück griffen. Das Ergebnis waren unterschiedlichste Konzepte mit klarer Handschrift. Heute wird häufig auf einen gemeinsamen Pool digital verfügbarer Inhalte zurückgegriffen. Social-Media-Algorithmen belohnen zudem bekannte Ästhetiken, die bereits von der Masse bestätigt wurden. Diese werden wiederum verstärkt ausgespielt, sodass schnell der Eindruck entsteht, es seien die einzig funktionierenden Konzepte. Was gut performt, wird reproduziert. Und mit den Möglichkeiten von KI wird es einfacher denn je, genau solche Bildwelten zu erzeugen und zu variieren. Das Ergebnis: mehr Output, aber oft weniger Variation – und noch weniger Überraschung.

Medien wie das Racquet Magazine stellen deshalb provokant die Frage – wo ist das gute Merch geblieben Where Has All the Good Merch Gone? - Racquet – und tragen dazu bei, den Diskurs neu anzustoßen. Der Zuspruch an Accounts wie Vintage Court Collection zeigt, dass auch nach wie vor ein großes Interesse an außergewöhnlichen Retro Styles vorhanden ist. Die Tenniswelt bietet so viel Inspiration und so ist spannend zu sehen, wie Brands, Creator und Plattformen das kreative Vakuum schließen wollen und wieder mehr Abwechslung zwischen Performance Wear und Country-Club-Ästhetik bringen.

In unseren eigenen Kreationen stellen wir uns ebenfalls der Challenge indem wir mit Design, Kultur und Referenzen spielen. Viel Anregung haben wir insbesondere bei Vintage Merch der Grand Slams und den Tennis Stil der 70er Jahre gefunden. So zeigen sich in unseren offiziell lizenzierten Cartoon-Crossovern Peppa Wutz, typisch britisch, in weißen Tennisdress oder mit Erdbeeren mit Sahne am Rasen-Court. Die Maus macht den “T-Shirt Grand Slam” mit Motiven passend zu den 4 großen Turnieren und Snoopy greift die mentale Seite des Sports, mit den emotionalen Höhen und Tiefen, auf. In unserer Tennis Selection möchten neben unseren eigenen Kreationen zusätzlich und eine abwechslungsreiche Auswahl an Produkten zusammenstellen und den Tennis Liebhabern eine zusätzliche Anlaufstelle für spannenden Tennis Merch bieten. Hier präsentieren wir auch Produkte anderer Marken, den Anfang machen die T-Shirts von Ace To The Moon, einer Tennis Brand aus New York. Ergänzt wird das Sortiment durch ausgewählte Highlights wie Postern von Hands of Gods, diverse Coffee Table Books oder dem mega süßen Tennis-Plüsch-Snoopy von Bon Ton Toys.

Viel Spaß beim Stöbern, mit hoffentlich mehr Winnern als Unforced Errors.